Vaillant reduziert mit Sprachtechnologie der STAR Group Übersetzungskosten um die Hälfte

Mit der Einführung von Software-Produkten der STAR Group konnte die Vaillant GmbH erhebliche Einsparungen bei der Erstellung und Übersetzung ihrer Dokumentationen realisieren. Durch eine softwareseitige Umstrukturierung der Prozesse in der technischen Redaktion des Heizsystem-Spezialisten profitiert das Remscheider Unternehmen inzwischen von einer Kostenreduktion von durchschnittlich 50, in Teilbereichen bis zu 80 Prozent. Möglich war dies durch die Integration der Softwarelösungen der STAR Group. Als weltweiter Technologieführer in diesem Bereich bietet STAR Lösungen und Dienstleistungen an, mit denen sich Synergieeffekte bei der Erstellung und Übersetzung technischer Dokumentation realisieren lassen.

Im Zuge der Umstrukturierung konnte Vaillant die Produktionszeiten sowohl in der Redaktion als auch bei den Übersetzungen verkürzen. Gleichzeitig konnten Übersetzungskosten gesenkt und die Qualität der Dokumentationen in den Ausgangs- und Zielsprachen verbessert werden. Bis zu 2850 technische Dokumente bearbeitet Vaillant innerhalb eines Jahres in bis zu 40 Sprachen. Um diese systemseitig zu koordinieren, wurde die Redaktionsumgebung von InDesign auf GRIPS umgestellt. Die Steuerung des Übersetzungs-Workflows übernimmt STAR CLM. Das Corporate Language Management-System unterstützt die gesamte Prozesskette, in der sich Redakteure, Übersetzer und Projektleiter bewegen. Auch das weltweite Niederlassungsnetzwerk von Vaillant ist systemseitig eingebunden.

„Früher glich das Erstellen von technischen Dokumenten einem Handwerk, heutzutage ist es mehr eine Serienfertigung. Die Time-to-Market-Vorgaben sind erheblich kürzer geworden“, erklärt Carsten Auf dem Kampe, Leiter der technischen Dokumentation bei Vaillant. „Auf schnelllebige Wirtschaftsentwicklungen sowie kürzere Zeiträume, in denen Produkte dem Markt zur Verfügung stehen sollen, sind wir dank der Umstrukturierung mit STAR-Lösungen qualifiziert eingestellt“, so Auf dem Kampe weiter.

Neben dem Einsparpotenzial bedeutet die Einführung der von STAR entwickelten Systeme auch einen qualitativen Zugewinn für die Redakteure. „Die Kollegen können sich um anspruchsvolle Aufgaben kümmern, weil es nun darum geht, die grundsätzliche Struktur der Dokumente festzulegen, bevor sie die Inhalte schreiben, und sie nicht mehr jedes Dokument einzeln behandeln müssen“, ergänzt Carsten Auf dem Kampe.

GRIPS, MindReader, STAR CLM, Transit, STAR WebCheckTermStar und WebTerm heißen die STAR-Applikationen, die bei der Bewältigung der komplexen Redaktions- und Übersetzungsprozesse nun bei Vaillant zusammenspielen. Die Systeme „denken“ mit dem Redakteur mit und unterbreiten unter anderem aktiv Vorschläge zur Wiederverwendung von Sätzen oder ganzen Kapiteln. Dokumente werden nun nicht mehr als Ganzes betrachtet, sondern als granulare Informationseinheiten softwareseitig kategorisiert und systematisch völlig redundanzfrei abgelegt. Ihnen werden zudem konkrete Funktionen und Merkmale zugeordnet, um die Publikationen je nach Einsatzzweck gezielt und automatisiert zusammenstellen zu können. Aus derselben Datenquelle werden so auf Knopfdruck die unterschiedlichsten Dokumente erstellt.

Die Wiederverwendung der vom System vorgeschlagenen identischen oder ähnlichen Inhalte reduziert nicht nur die Redaktionszeiten, sondern sorgt auch für eine bisher unerreichte Einheitlichkeit der Dokumente. Das Entstehen von zahlreichen Formulierungsvarianten wird verhindert.

Die mit GRIPS realisierte Trennung von Dokumentationsinhalt und Layout ermöglicht eine digitale Datendurchgängigkeit von der Quelle, an der die Informationen entstehen bis zur vollautomatischen Publikation. „Damit ist Vaillant hervorragend für zukünftige Herausforderungen gerüstet, die durch Industrie 4.0-Produktions- und Entwicklungsumgebungen entstehen“, erklärt Bernd Glöckle, Geschäftsführer der STAR Deutschland GmbH. „Da wir uns insbesondere als Experten für modernes Informationsmanagement verstehen, freuen wir uns sehr, dass wir als Partner unsere Kompetenz mit so einem handfesten Ergebnis erneut unter Beweis stellen konnten“, so Glöckle weiter.

« Zurück