Datenqualität

Automatisierte Qualitätsprüfung

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Datenqualität von Anfang an

Der gesamte Informations-Erstellungsprozess verläuft optimal, wenn von Anfang an die Informationen vom Layout getrennt sind.
Dem Layout kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, und zwar nicht erst, wenn Layout und Inhalt zur Publikation zusammenkommen.
Bei der geplanten multimedialen Publikation Technischer Informationen – z.B. auf Papier oder CD-ROM, online oder als PDF –, ist es unerlässlich, sich frühzeitig mit der Datenqualität zu befassen.
Hauptursachen von Zusatzaufwand beim Desktop Publishing in Verbindung mit Dokumentations- und Übersetzungsdienstleistungen sind Fehler bei der Formatierung und Gestaltung der Originaldokumente.
Mit dem konsequenten Befolgen einfacher Prinzipien und dem Einsatz eines wirkungsvollen Tools gelingt es, Informationen layouttechnisch einwandfrei aufzubereiten und flexibel zu publizieren.
 

Datenqualität mit Format

Vor der Texterstellung sollte man zunächst Formatvorlagen für das Dokument definieren – und diese bei der Redaktion auch einhalten. Ansonsten wird die Weiterverarbeitung oder Wiederverwendung erschwert durch immer wiederkehrende Formatierungsfehler, wie z.B.:
Verwendung mehrerer Leerzeichen, Tabulatoren, etc. hintereinander oder kombiniert
manuelle Eingabe von Zeilenumbrüchen, Silbentrennungen und Aufzählungen
manuelle Erzeugung von Absatzabständen durch leere Absätze
manueller Seitenumbruch
manuelle Eingabe von Querverweisen und Fußnoten
Verwendung nichttypografischer Zeichen anstelle von Sonderzeichen-Vorlagen.
Mit dem Einsatz korrekter Formatvorlagen und der strikten Vermeidung solcher „Pseudo-Formatierungen“ lassen sich saubere Dokumente erstellen, die problemlos von Translation Memory Tools eingelesen und von weiteren Textverarbeitungs-Programmen interpretiert werden können.

Datenqualität und Übersetzung

Gerade beim Einsatz der Translation Memory-Technologie zeigt sich der Einfluss der Datenqualität: Schlecht formatierte Ausgangsdokumente haben eine wesentliche Auswirkung auf das Vorübersetzungsergebnis: die Filter der TM-Tools können schlechte Formatierungen nicht korrekt interpretieren. Da eine schlechte Formatierung des Textes diesen von vorhandenen Texten im Referenzmaterial unterscheidet, werden deutlich weniger 100 %-Matches und Übersetzungsvorschläge gefunden.
Formatfehler verursachen in der Textverarbeitung und Übersetzung Kompatibilitäts- und Konvertierungsprobleme, multiplizieren sich in multilingualen Projekten und führen zu hohen Folgeaufwänden und -kosten.
Umso wichtiger ist es, Formatierungsfehler an der Quelle zu vermeiden. STAR hat hierfür ein automatisiertes und nutzerfreundliches Prüfwerkzeug entwickelt, das die Formatierungen von Textdateien automatisch überprüft.

Qualitäts-Management mit FormatChecker

Der FormatChecker von STAR hilft auf dem gesamten Gebiet der Textverarbeitung. Wie eine Rechtschreibprüfung durchsucht das Tool die Dokumente: Es prüft, ob definierte Formatvorlagen korrekt verwendet wurden und gibt eine Fehlermeldung aus, sobald es falsche Formatierungen findet. Diese werden vom FormatChecker markiert und mit einer Notiz versehen, die Informationen über den Fehler und Tipps zu dessen Korrektur enthält. Auf Wunsch erhält der Redakteur eine Übersicht über die Fehlertypen sowie eine Qualitätsbewertung der Formatierung, anhand derer er den Aufwand für Korrekturen und die sich anschließende Textverarbeitung (auch in der Übersetzung) genauer einschätzen kann.

FormatChecker

hilft eine saubere und einheitliche Gestaltung von Dokumenten zu gewährleisten,
steigert und sichert langfristig die Qualität und Wiederverwendbarkeit der Daten,
reduziert Zeitaufwand und Kosten bei der Layouterstellung aller Dokumentversionen,
erhöht die Kompatibilität und die Wiederverwendbarkeit der Dokumente, und
ermöglicht es, Dokumente mit höherer Formatierungsqualität an die Kunden zu liefern.
FormatChecker läuft wahlweise als automatischer Suchprozess oder im Dialogbetrieb; dieser Modus ermöglicht den Autoren, Fehler zu erkennen und Dokumente interaktiv zu reparieren. Der FormatChecker eignet sich somit auch als Schulungshilfe, um die Qualifikation der Redaktionsmitglieder zu verbessern.
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