Dateibasiertes Translation Memory
Einmalig mit Transit: Das Translation Memory von Transit wird in einer attributierten XML-Struktur als Datei gespeichert. Das Ergebnis sind Sprachpaare im Textformat, die direkt als Translation Memory verwendet werden (Transit-Referenzmaterial). Dieses Konzept hat sich über zwei Jahrzehnte auch bei der Verarbeitung größter Datenbestände, die in langer Zusammenarbeit mit Dienstleistungskunden der STAR Group (u. a. viele Automobilhersteller) entstanden sind, hervorragend bewährt.
Für die Anwender entstehen folgende Vorteile:
Arbeitsdateien und TM-Dateien liegen im gleichen editierbaren Dateiformat vor. Ergebnis sind: Kleine Dateigrößen auch in großen Translation Memories, die leicht bearbeitet und weltweit verschickt werden können und ein extrem einfaches Datei-Handling mit dem Dateimanager. Es sind dazu keine komplexen Datenbankkenntnisse erforderlich.
Extrem einfache Selektion von Teilbeständen aus großen Translation Memories nach projektbezogenen Kriterien (Attributierung). Dies erhöht erheblich die Treffsicherheit bei der automatischen Vorübersetzung und liefert einen entscheidenden Qualitätsvorteil gegenüber datenbankbasierten Systemen.
Revisionen, Überarbeitungen und Bereinigungen des Translation Memory können auf einfache Weise durchgeführt werden. Insbesondere das Entfernen von veralteten Daten wird erleichtert. Damit verschlechtert sich das Translation Memory nach jahrelanger Nutzung nicht, sondern wird praktisch ohne Pflege laufend verbessert und aktuell gehalten.
Der Kontext jedes im Translation Memory gespeicherten Segments und die in ihm verkörperte Dokumentintelligenz (Struktur, Hierarchie, Ausprägung) bleiben erhalten. Damit können die Ergebnisse der automatischen Vorübersetzung jederzeit mit Hilfe der Transit-Konkordanzsuche im Kontext überprüft werden. Ferner kann bei der Arbeit mit dem STAR MindReader der Kontext jedes Textvorschlags und damit seine Eignung für den aktuellen Text überprüft werden. Mit Transit NXT rückt dieser Vorteil noch mehr in den Vordergrund, mit dem Ergebnis, dass Übersetzung und Redaktion nie ohne die dazu notwendige Kontextinformation stattfinden. Qualitätsprobleme, die aus fehlendem Kontext entstehen, gehören der Vergangenheit an. Über die Transit-Funktion Dynamic Linking werden auch Terminologieeinträge und Fuzzy Match-Treffer mit dem entsprechenden Kontext aus dem Transit-Translation Memory dem Übersetzer vorgeschlagen.
Die Dateiverwaltung des Translation Memory in Transit ist grundsätzlich sicherer als die Datenablage in einer Datenbank. Datenbanken erfordern insbesondere bei sehr großen Datenbeständen eine umfangreiche IT-Infrastruktur zur Absicherung gegen Datenverlust durch Abstürze etc. Die kontrolliert einfache Struktur des dateibasierten Transit Translation Memory erfordert im Gegensatz dazu keinerlei spezielle Kenntnisse und kann von jedem Redakteur oder Übersetzer problemlos gehandhabt werden.
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